Fünf Team-Leads, ein gemeinsames Ziel: Wie wir mit kleineren Teams unsere Unternehmenskultur stärken
Wachstum ist etwas, worauf wir stolz sind. Es bedeutet Vertrauen unserer Kunden, spannende Projekte und neue Kolleginnen und Kollegen, die unser Unternehmen bereichern. Gleichzeitig bringt Wachstum aber auch Verantwortung mit sich: Wie schaffen wir es, dass persönliche Zusammenarbeit, kurze Kommunikationswege und unsere Unternehmenskultur auch dann erhalten bleiben, wenn das Unternehmen größer wird?
Genau diese Frage haben wir uns gestellt.
Unsere Antwort darauf war nicht, alles neu zu denken. Im Gegenteil: Wir wollten das bewahren, was unser Unternehmen seit jeher auszeichnet – ein vertrauensvolles Miteinander, gegenseitige Unterstützung und Führung auf Augenhöhe.
Deshalb haben wir unsere Teamstruktur weiterentwickelt und aus zwei Teams fünf gemacht.
Gleichzeitig haben wir auch unsere Führungsstruktur an unser Wachstum angepasst. Unsere bisherigen Team-Leads übernehmen heute als Head of Technology Consulting und Head of Business Consulting verstärkt bereichsübergreifende sowie strategische Verantwortung und entlasten die Geschäftsführung in organisatorischen und koordinativen Themen. Die neuen Team-Leads begleiten ihre Teams weiterhin im Arbeitsalltag. Jetzt jedoch in kleineren Gruppen und mit deutlich mehr Zeit für den persönlichen Austausch.
Denn genau darum ging es bei dieser Veränderung:
Uns war nicht wichtig, mehr Führung einzuführen, sondern mehr Zeit für Menschen zu schaffen.
Doch wie wird diese Veränderung eigentlich von den Menschen erlebt, die sie jeden Tag mitgestalten?
Seit März begleiten unsere Team-Leads ihre Teams in der neuen Struktur. In den vergangenen Monaten konnten sie viele Erfahrungen sammeln, neue Abläufe etablieren und gemeinsam mit ihren Teams wachsen. Für diesen Artikel haben wir mit ihnen gesprochen und sie gefragt, was sich aus ihrer Sicht verändert hat, welche Chancen sie in kleineren Teams sehen und was ihnen als Team-Lead besonders wichtig ist.
Ihre Antworten zeigen ein gemeinsames Bild: Nicht Hierarchien oder Prozesse stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen.
Warum wir unsere Teamstruktur weiterentwickelt haben
Unsere bisherige Teamstruktur hat sich über viele Jahre bewährt. Mit dem kontinuierlichen Wachstum unseres Unternehmens wurden jedoch auch die Teams immer größer. Dadurch blieb im Arbeitsalltag immer weniger Zeit für den persönlichen Austausch mit jedem einzelnen Mitarbeitenden, obwohl genau dieser Austausch ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur ist.
Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, unsere Teams zu verkleinern und die Anzahl der Team-Leads zu erhöhen.
Für unsere Mitarbeitenden bedeutet das vor allem eines: mehr Zeit.
Mehr Zeit für Gespräche. Mehr Zeit für Feedback. Mehr Zeit für persönliche Entwicklung. Und mehr Zeit, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Gleichzeitig bringt die neue Struktur weitere Vorteile mit sich. Kleinere Teams schaffen kürzere Kommunikationswege, erleichtern Abstimmungen und ermöglichen eine noch individuellere Begleitung im Arbeitsalltag. Darüber hinaus bringen fünf Team-Leads unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Ideen ein, von denen die Teams und das gesamte Unternehmen profitieren.
Auch auf Führungsebene wurde die Organisation gezielt weiterentwickelt. Unsere bisherigen Team-Leads übernehmen heute als Head of Technology Consulting und Head of Business Consulting verstärkt bereichsübergreifende sowie strategische Verantwortung. Dadurch entstehen klare Verantwortlichkeiten auf allen Ebenen und gleichzeitig Freiräume für das, was uns besonders wichtig ist: die Menschen.
Die Menschen hinter unseren Teams
Hinter jeder Teamstruktur stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, unterstützen und ihre Teams im Alltag begleiten. Unsere fünf Team-Leads bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven mit. Genau das macht die Zusammenarbeit so wertvoll. Im Mittelpunkt steht dabei immer das gemeinsame Ziel, unsere Unternehmenskultur aktiv zu gestalten und unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu begleiten.
Team Technology Consulting (TC)
Alexander Li
Für Alexander Li bedeutet gute Führung, gemeinsam mit seinem Team zu wachsen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei sind ihm offene Kommunikation und klare Verantwortlichkeiten besonders wichtig.
Mit Blick auf die kommenden Monate sagt er:
„Für die nächsten Monate wünsche ich mir, dass wir die neue Struktur weiter festigen und unsere Abläufe zunehmend zur Routine werden. Wichtig ist mir, dass wir im Austausch bleiben, Herausforderungen frühzeitig ansprechen und gemeinsam Lösungen finden. Auch persönlich möchte ich weiter in meine Rolle hineinwachsen, Sicherheit gewinnen und das Team bestmöglich unterstützen.“
Edina Muhari
Für Edina Muhari beginnt gute Teamarbeit mit Vertrauen. Ihr ist bewusst, dass eine neue Teamstruktur nicht nur organisatorische Veränderungen mit sich bringt, sondern auch neue Beziehungen entstehen lässt. Deshalb möchte sie für ihr Team eine verlässliche Ansprechpartnerin sein und gemeinsam eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen.
Über ihre ersten Erfahrungen in der neuen Rolle berichtet sie:
„Ich denke erstmal bemerkbar waren ein paar organisatorische und administrative Themen und dass die Teammeetings wieder in kleineren Runden stattfinden. Das Team hat plötzlich eine andere Ansprechperson. Auch wenn wir uns schon länger kennen, ist es trotzdem eine Umstellung und eine neue Vertrauensbasis.“
Markus Dietrich
Durch seinen Wechsel vom Business Consulting in das Team Technology Consulting hat Markus Dietrich seine neue Rolle aus einer besonderen Perspektive kennengelernt. Der Neustart mit einem neuen Team hat ihm geholfen, sich bewusst in die Aufgabe als Team-Lead einzufinden. Besonders wichtig sind ihm ein starkes Miteinander und ein gutes Onboarding für neue Kolleginnen und Kollegen.
Rückblickend beschreibt er den Start so:
„Für mich hat sich sehr viel verändert, weil ich aus dem Fachberater-Team (BC) in die TC gewechselt habe und damit auch selbst einen „neuen“ Kollegenkreis bekommen habe. Dadurch bin ich jetzt nicht der Teamleiter von „ehemaligen Kollegen“, sondern komme etwas von außen rein was ich für die neue Rolle auch ganz gut finde. Zudem sind viele in meinem Team noch relativ neu bei der clatum und hatten sich auch noch nicht so an die alten Strukturen gewöhnt, sodass wir einen ganz guten Einstieg miteinander hatten.“
Business Consulting (BC)
Matthias Böhm
Für Matthias Böhm stehen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Er ist überzeugt, dass kleinere Teams die Möglichkeit schaffen, individueller auf Menschen einzugehen und sie im Arbeitsalltag besser zu begleiten. Nähe, kurze Wege und eine lösungsorientierte Zusammenarbeit prägen sein Führungsverständnis.
Über den größten Vorteil kleinerer Teams sagt er:
„Es ist in kleineren Teams viel besser möglich, auf die einzelnen Teammitglieder einzugehen, Probleme zu erkennen, zu lösen und gemeinsam ein positiveres Arbeitsleben zu gestalten.“
Marijan Govorković
Marijan Govorković verbindet Führung mit persönlicher Entwicklung. Er legt großen Wert auf Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und die Möglichkeit, Mitarbeitende individuell zu fördern. Gleichzeitig ist ihm wichtig, dass trotz kleinerer Teams das bereichsübergreifende Wir-Gefühl erhalten bleibt und sich alle gemeinsam weiterentwickeln.
Besonders positiv nimmt er aus der neuen Teamstruktur mit:
„Besonders positiv ist für mich, dass neue strategische Möglichkeiten entstanden sind. Unterschiedliche Perspektiven auf Herausforderungen führen zu besseren Lösungen. Auch die Teammitglieder bewerten die neue Struktur sehr positiv, da individuelles Coaching jetzt noch besser möglich ist. Gleichzeitig bleibt der Austausch mit den anderen Teams durch gemeinsame Events und regelmäßige Aktivitäten weiterhin erhalten, sodass das Wir-Gefühl unternehmensweit bestehen bleibt.“
Was unsere Team-Leads verbindet
Fünf Team-Leads, unterschiedliche Teams und individuelle Erfahrungen. Dennoch zeigt sich in den Gesprächen ein sehr ähnliches Bild davon, wie die neue Struktur nach den ersten Monaten im Arbeitsalltag ankommt.
Persönlicher im Austausch
Was als Ziel der neuen Struktur formuliert wurde, zeigt sich inzwischen auch in der täglichen Zusammenarbeit. Die Team-Leads erleben den Austausch als persönlicher und direkter. Themen werden schneller sichtbar, Feedback kann unmittelbarer aufgenommen und Herausforderungen gemeinsam angegangen werden.
Dabei geht es nicht nur um effizientere Abstimmungen. Mehrere Team-Leads beobachten auch, dass Mitarbeitende stärker eingebunden werden und mehr Raum für Eigenverantwortung entsteht.
Alexander Li beschreibt es so: „In kleineren Teams fällt es leichter, auf einzelne Themen einzugehen, Feedback schneller aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden.“
Vertrauen braucht Zeit
Gleichzeitig zeigen die Gespräche, dass eine neue Struktur nicht vom ersten Tag an selbstverständlich funktioniert. Neue Zuständigkeiten müssen sich einspielen, Abläufe werden aus einer anderen Perspektive betrachtet und zwischen Team-Lead und Team entsteht eine neue Form der Zusammenarbeit.
Auch wenn sich die Kolleginnen und Kollegen bereits kennen, bedeutet eine neue Rolle zunächst Veränderung. Edina Muhari beschreibt das sehr treffend als „eine Umstellung und eine neue Vertrauensbasis“.
Die ersten Monate waren für die Team-Leads deshalb nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine persönliche Lernphase. Prozesse wurden hinterfragt, Erfahrungen gesammelt und die eigene Rolle Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Der gemeinsame Spirit bleibt
Ein weiterer Punkt zieht sich durch die Gespräche: Kleinere Teams sollen nicht bedeuten, dass sich das Unternehmen in einzelne Einheiten aufteilt.
Der Zusammenhalt über Teamgrenzen hinweg, gegenseitige Unterstützung und die Integration neuer Kolleginnen und Kollegen haben für die Team-Leads weiterhin einen hohen Stellenwert. Gerade mit Blick auf weiteres Wachstum möchten sie bewahren, was die Zusammenarbeit bisher geprägt hat.
Markus Dietrich formuliert diesen Anspruch besonders bildlich: Neue Kolleginnen und Kollegen sollen auch künftig einen „Sturm aus Wertschätzung und Hilfe“ erleben
Gemeinsam weiterentwickeln
Nach den ersten Monaten sehen die Team-Leads die neue Struktur nicht als fertiges Konstrukt. Abläufe werden routinierter, Erfahrungen fließen in die Zusammenarbeit ein und auch die Team-Leads selbst wachsen weiter in ihre Rollen hinein.
Gleichzeitig entstehen durch den engeren Austausch neue Möglichkeiten, Mitarbeitende individueller zu begleiten und persönliche Entwicklung gezielter zu unterstützen. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen innerhalb der neuen Führungsstruktur geben dabei zusätzliche Impulse.
Was die fünf Team-Leads verbindet, ist deshalb weniger eine bestimmte Art zu führen als ein gemeinsamer Anspruch: nah an ihren Teams zu sein, Vertrauen zu schaffen, Entwicklung zu ermöglichen und gleichzeitig den Zusammenhalt im gesamten Unternehmen zu bewahren.
Die ersten Monate zeigen damit nicht nur, wie sich die neue Struktur organisatorisch entwickelt hat, sondern vor allem, wie sie im Arbeitsalltag mit Leben gefüllt wird.
Gemeinsam in die Zukunft
Die ersten Monate haben eine gute Grundlage geschaffen. Abläufe spielen sich ein, Erfahrungen kommen hinzu und auch unsere Teams werden weiterwachsen.
Für uns ist dabei entscheidend, offen im Austausch zu bleiben, voneinander zu lernen und gemeinsam auf neue Anforderungen zu reagieren. Gleichzeitig möchten wir uns auch mit weiterem Wachstum das bewahren, was unsere Zusammenarbeit ausmacht: persönliche Nähe, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen.
Unsere fünf Team-Leads werden diesen Weg gemeinsam mit ihren Teams gestalten. Dabei bringen sie unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein und verfolgen gleichzeitig einen gemeinsamen Anspruch: auch in Zukunft nah an den Menschen zu bleiben.
Denn am Ende sind es nicht Organigramme oder Strukturen, die ein Unternehmen erfolgreich machen.
Es sind die Menschen, die Verantwortung übernehmen, einander unterstützen und gemeinsam wachsen.






